Dieser Einstieg gibt einen kurzen Überblick, welche Orte in Schottland besonders lohnenswert sind. Der Text richtet sich an Reisende aus Deutschland und zeigt auf, welche Schottland Reiseziele sich für Kurztrips und längere Rundreisen eignen.
Im Fokus stehen die besten Orte Schottland: die historisch reiche Stadt Edinburgh, die rauen Highlands und die Isle of Skye. Dazu kommen Seen wie Loch Ness, traditionelle Festivals und wilde Küsten, die sich für Fotografie, Wandern und Wildlife eignen.
Der Artikel hilft dabei, die Auswahl nach Interesse zu treffen. Kulturfans entdecken Edinburghs Museen und Festivals. Naturfreundinnen und Naturfreunde finden in den Highlands und auf der Isle of Skye eindrucksvolle Landschaften und Outdoor-Aktivitäten.
Abschließend erklärt der Beitrag, wie er aufgebaut ist: zuerst zentrale Highlights wie Edinburgh, Highlands und Isle of Skye, dann verborgene Perlen abseits der Massen und zuletzt praktische Tipps zu Anreise, Unterkünften und der besten Reisezeit.
Welche Orte lohnen sich in Schottland?
Schottland bietet dichte Kultur, wilde Natur und Fotomotive für jeden Geschmack. Die Reise führt von urbanen Highlights zu einsamen Küsten. Wer sich vorbereitet, kann Edinburgh Sehenswürdigkeiten, dramatische Berge und geheimnisvolle Seen bequem kombinieren.
Edinburgh: Kultur, Geschichte und Festivals
Die Royal Mile verbindet das Edinburgh Castle mit dem Palace of Holyroodhouse. Besucher finden historische Gassen, Pubs und kleine Läden entlang der Strecke. Edinburgh Castle bietet offene Aussichtspunkte, Informationen zu Öffnungszeiten und Eintritt, und gute Fotospots bei Sonnenaufgang oder spätem Nachmittag.
In der Stadt liegen Museen Edinburgh wie das National Museum of Scotland und die Scottish National Gallery dicht beieinander. Das Edinburgh Fringe im August lockt mit tausenden Aufführungen. Frühe Buchung von Tickets und Unterkünften reduziert Stress während des Festivals.
Die Highlands: Landschaften und Outdoor-Aktivitäten
Die Scottish Highlands sind Heimat von Bergen, tiefen Tälern und dem berühmten Loch Ness. Urquhart Castle an Loch Ness bleibt ein Klassiker für Fotos und Bootsfahrten. Besucher sollten Aussichtspunkte an der Nordseite für bessere Lichtverhältnisse wählen.
Wandern Highlands umfasst Routen wie Ben Nevis, Glencoe und Cairngorms. Empfohlen wird passendes Equipment, Karte, Kompass und ausreichend Kleidung für schnelle Wetterumschwünge. Wildlife-Beobachtungen zeigen Hirsche, Seeadler und Otter in freier Natur.
Outdoor Aktivitäten Schottland reichen von Kajakfahrten bis Vogelbeobachtung. Öffentliche Verkehrsmittel helfen in einigen Regionen, doch ein Mietwagen bietet Flexibilität für abgelegene Parkplätze und Campingplätze.
Isle of Skye: dramatische Küsten und Fotomotive
Die Isle of Skye Highlights umfassen markante Felsformationen und klare Quellen. Old Man of Storr ist ein Top-Fotospot mit kurzen, steilen Pfaden. Gute Trittsicherheit minimiert das Risiko auf losem Untergrund.
Die Fairy Pools bei Glenbrittle zeigen türkisfarbene Quellbecken und sind ideal für Fotografen. Beim Skye Reise empfiehlt sich mindestens 2–3 Tage für die Insel, um Wasserfälle, Küstenstraßen und Portree in Ruhe zu entdecken.
Fähren von Mallaig oder Brücken wie bei Kyle of Lochalsh verbinden die Insel mit dem Festland. Unterkünfte reichen von Hostels über B&Bs bis zu Selbstversorger-Cottages. In der Hochsaison sind Reservierungen ratsam.
Schottlands verborgene Perlen und weniger bekannte Ziele
Schottland hat mehr als die bekannten Highlights. Abseits der Touristenströme warten stille Burgen, raue Küsten und kleine Gemeinden, die echte Einblicke bieten. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt Stirling Sehenswürdigkeiten ohne Menschenmengen, Küstenpfade mit Aberdeen Architektur als Hintergrund und ruhige Flusslandschaften rund um Perth Dunkeld.
Stirling bietet geschichtliche Tiefe rund um Stirling Castle und das Wallace Monument. Besuche außerhalb der Sommermonate sorgen für ein entspannteres Erlebnis. In Aberdeen prägt die Granite-Ästhetik die Promenade und das Aberdeen Maritime Museum, ideale Motive für Fotostandorte abseits Massen.
Perth dient als guter Ausgangspunkt zum River Tay. Ein kurzer Abstecher nach Dunkeld zeigt die Kathedrale und stille Wege im Tay Forest Park. Beide Orte laden zu gemütlichen Spaziergängen, Café-Besuchen und leichtem Angeln ein.
Kleine Inseln und abgelegene Regionen
Die Orkney-Inseln bieten Skara Brae und den Ring of Brodgar, beeindruckende steinzeitliche Stätten. Shetland zeigt nordische Spuren und lebendige lokale Museen. Auf den Outer Hebrides beeindruckt Luskentyre Beach mit breiten Sandstränden und traditioneller Harris Tweed-Handwerkskunst.
Fährplanung Schottland ist wichtig für Inselbesuche. Betreiber wie Caledonian MacBrayne und NorthLink Ferries fahren viele Routen. Wer in der Hauptsaison reist, sollte im Voraus buchen und Alternativrouten einplanen.
Geheimtipps für Aktivitäten
Lokale Festivals Schottland finden oft in kleinen Gemeinden statt. Bauernmärkte und Food-Festivals auf Orkney oder in den Highlands bieten frische Meeresfrüchte, Lamm und regionale Whiskys. Besucher sollten regionale Spezialitäten probieren und den Terminkalender prüfen.
Für Abenteurer sind die abgelegene Inseln ideal. Wildcamping Schottland folgt der «right to roam»-Kultur, verlangt aber verantwortungsvolles Verhalten. Leave No Trace bleibt oberstes Gebot. Feuerregeln und Schutzgebiets-Beschränkungen sind zu beachten.
Fotostandorte abseits Massen finden sich an ruhigen Küstenabschnitten in Aberdeenshire und in Tälern von Perthshire. Frühe Morgenstunden oder spätes Abendlicht verschaffen beste Motive. Schutz für Ausrüstung und Respekt vor Einheimischen verbessern das Erlebnis.
- Planung: Fährplanung Schottland früh angehen.
- Anreise: Flüge zu Orkney und Shetland nutzen, Fähren für Outer Hebrides.
- Verhalten: Wildcamping Schottland verantwortungsvoll praktizieren.
Praktische Reiseplanung: Anreise, Unterkünfte und Reisetipps für Schottland
Die Anreise nach Schottland gelingt bequem mit Flüge Edinburgh Glasgow Inverness: zahlreiche Direktverbindungen aus Deutschland bieten Lufthansa, easyJet, Ryanair und British Airways an. Flughafentransfers per Zug, Fernbus oder Shuttle sind gut ausgebaut und sollten bei Ankunftsplanung beachtet werden. Für Reisende, die Inseln ansteuern, sind Fährverbindungen Hebriden mit Caledonian MacBrayne und weiteren Betreibern ein wichtiges Element der Logistik.
Bei der Fortbewegung steht Mietwagen Schottland gegen Bahn und Bus. Ein Mietwagen schafft Flexibilität und Zugang zu abgelegenen Orten, erfordert aber Erfahrung mit Linksverkehr und engen Straßen auf Inseln. Bahn und Bus sind entspannter, oft umweltfreundlicher und ideal für Städtereisen. Wer ein Fahrzeug auf Fähren mitnehmen will, sollte Stellplätze frühzeitig reservieren.
Unterkünfte Schottland reichen von Hotels und B&Bs bis zu Self-Catering und Hostels. Preise variieren stark nach Saison; Plattformen wie Booking.com und Airbnb helfen beim Vergleich. In der Hochsaison und während Festivals empfiehlt es sich, Zimmer und Fährplätze mehrere Monate im Voraus zu buchen und auf flexible Stornierungsbedingungen zu achten.
Reisezeit Schottland bestimmt Wetter, Kleidung und Aktivitäten. Für Kurztrips sind 3–4 Tage in Edinburgh sinnvoll, 7–10 Tage eignen sich für Highlands und Isle of Skye, zwei Wochen erlauben Rundreisen nach Glencoe, Isle of Skye und zu den Hebriden oder Orkney. Eine wasserdichte Jacke, Schichtenprinzip und gute Wanderschuhe sind unverzichtbar. Weiterhin wichtig: Reiseversicherung, Informationen zum NHS, Schutz vor Midges auf den Inseln sowie respektvoller Umgang mit Natur und lokalen Gemeinden.







